Pflege für jede Haarporosität: Drei Arten der Haare und ihre Pflege

Seitdem wir erfahren haben, dass unsere Haare aus Schuppen bestehen, hat sich in der Pflege viel verändert. Heutzutage setzen wir vor allem auf die Kosmetikprodukte, die der Porosität unserer Haare entsprechen. Es stellt sich heraus, dass die Porosität der Haare wir ziemlich einfach bestimmen können. Im Internet finden wir nämlich viele Tests und Ratschläge, die uns diese Aufgabe erleichtern, aber WIE SOLLTEN WIR FÜR JEDE ART DER HAARPOROSITÄT SORGEN? Wir haben für Sie ein paar Hinweise.

Haare mit geringer Porosität – wie sollten Sie für die Haare mit geringer Porosität sorgen?

Haare mit geringer Porosität – sind dicht, schwer und ziemlich steif, lassen sich nicht stylen, und die Kopfhaut produziert zu viel Talg, was bewirkt, dass die Strähnen platt sind.

Solche Haare sollten „richtig“ gepflegt werden – richtig, also vernünftig. Sie sollten die Haare keinesfalls beschweren. Um den Haaren mehr Volumen zu verleihen, sollten Sie sie mit natürlichen Ölen pflegen, die kleine Moleküle haben, z.B. Kokosöl, Sheabutter und Babassuöl.

Die Haare mit geringer Porosität mögen auch keine dichten Produkte zum Haarstyling. Wenn Sie solche Haare stylen wollen, sollten Sie dann einen leichten, natürlichen Spray zum Haarstyling wählen. Zu den Haaren mit geringer Porosität passen am besten Zöpfe oder andere, lockere Frisuren. Verwenden Sie leichte Haarspülungen und verzichten auf schwere Masken – meiden Sie vor allem dichte Produkte ohne Ausspülen.

Haare mit normaler Porosität – wie sollten Sie für die Haare mit normaler Porosität sorgen?

Die Haare mit normaler Porosität sind weder dick noch geschädigt. Die häufigsten Probleme, die diesen Hauttyp betreffen, sind trockene und gespaltene Spitzen, krause und statisch aufgeladene Strähnen, fettige Kopfhaut und der Haarausfall. Solche Haare können dicht, und zugleich ziemlich fein sein.

Um den Haaren mit normaler Porosität eine geeignete Pflege zu sichern, sollten Sie nach dem Jojobaöl oder Arganöl greifen. Eine gute Lösung ist auch das natürliche Macadamiaöl, das blitzschnell einzieht. Die Haare mit geringer Porosität mögen auch die Masken, aber sie sollten maximal zweimal pro Monat verwendet werden. Solche Haare tolerieren die Spülungen ohne Ausspülen, natürliche Öle, die ihrer Porosität entsprechen, und spezielle Haarsprays, die die Haarstruktur nicht beschweren. Eine Schaum-Pflegespülung ist ebenfalls eine gute Wahl – ein solches Produkt ist leicht und zieht schnell ein. Die Haare mit normaler Porosität können Sie zwar mit einer Maske oder Spülung pflegen, aber solche Produkte müssen immer abgespült werden. Um den pH-Wert der Haare zu regulieren und ihnen einen schönen, natürlichen Glanz zu verleihen, bereiten Sie eine saure Rinse, z.B. mit Apfelessig, vor.

Haare mit hoher Porosität – wie sollten Sie die Haare mit hoher Porosität pflegen?

Die Haare mit hoher Porosität haben eine geöffnete Schuppenschicht. Toxine und andere Verschmutzungen ziehen dann in die Haarstruktur problemlos ein, und die Haare werden dadurch von den Schäden nicht geschützt. Die Haare mit hoher Porosität sind trocken, brüchig, geschädigt, in der Regel auch fein, kraus und platt. Sie fallen übermäßig aus oder brechen ab – manchmal ist die gesamte Haarlänge extrem geschädigt.

Die Haare mit hoher Porosität brauchen vor allem den Schutz, um den weiteren Schäden vorzubeugen. Der nächste Schritt ist die Verstärkung der Haarwurzeln, damit die Haare stärker und gesünder wachsen. Wichtig ist auch eine tiefenwirksame Regeneration und die Anwendung von Produkten, die den Haaren Feuchtigkeit spenden. Die Haare mit hoher Porosität sind auch sehr zart, deshalb sollten Sie sie keinesfalls beschweren. Sie mögen die Öle mit großen Molekülen, also die Öle aus der Gruppe von Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren, und auch die Haarmasken, die um jedes Haar eine Schutzschicht bilden.

Die Geräte, die hohe Temperatur erzeugen, wie Lockenstab oder Haartrockner, sollten Sie nur von Zeit zu Zeit benutzen. Die Haare mit hoher Porosität mögen keine Haarfärbemittel und Kosmetikprodukte, die schädliche, austrocknende Alkohole enthalten. Sichern Sie ihnen eine tiefenwirksame Regeneration mit natürlichen Ölen – wählen Sie z.B. Nachtkerzenöl, Baumwollsamenöl, Schwarzkümmelöl und verzichten am besten auf die Produkte zum Haarstyling. Wenn Sie die Haare unbedingt färben müssen, greifen Sie dann nach einem natürlichen, schonenden Haarfärbemittel, z.B. Henna, oder gehen zum Friseur. Der Friseur empfiehlt Ihnen wahrscheinlich auch eine stärkende Behandlung (z.B. Olaplex).